Jeder der schonmal ein Spiel auf Linux nativ oder mit WINE spielen wollte ist sicherlich auf das Problem gestoßen, dass Compiz und andere "Spielereien" gewaltig beim zocken stören können.
Ich bin vor kurzem auf eine Möglichkeit gestoßen Spiele auf einen eigenen X-Server auszulagern.
Dazu braucht man erstmal das Skript dass es hier auf der ersten Seite gibt.
Das kopiert man in eine Textdatei und speichert sie als xgame.sh ab. Danach wechselt man im Terminal in das Verzeichnis, in dem man das Skript gespeichert hat und macht es mit chmod +x xgame.sh ausführbar. Anschließend kann man das Skript mit
sudo ./xgame.sh ausführen.
Während der Installation wird man nach einem Hintergrundbild gefragt, welches dann den X-Server zieren wird. Nach der installation kann man einfach mit
x.game start /usr/local/games/quake4/quake4 Quake4 auf dem zweiten X-Server starten ohne dabei ein Programm auf dem ersten beenden zu müssen.
Auch wenn ein Spiel abstürzt passiert dem Desktop nichts, der zweite X-Server kann ohne bedenken per Tastenkombination neugestartet werden.
Mit strg + alt + F7 kommt man auf den Desktop zurück, zu dem zweiten X-Server kommt man wieder mit strg + alt + F12.
Zur Zeit sind ja alle übermäßig begeistert von Google Chrome, dass dabei jedoch jede Menge persönliche Daten an Google gesendet werden, scheint keinen zu jucken.
Dabei gibt es doch auch freie Alternativen, die auf WebKit beruhen, so zum Beispiel Arora. Mittlerweile ist Arora auch in Binärform erhältlich aber trotzdem schadet es nicht auch mal wieder was selbst zu kompilieren;-)
Als erstes braucht man die üblichen pakete zum kompilieren.
sudo apt-get install build-essential
Zu empfehlen ist auch das paket checkinstall, da sich ein als Debianpaket intalliertes Programm leichter entfernen lässt.
sudo apt-get install checkinstall
Da Arora mit QT4 arbeitet, werden noch die entsprechenden Entwicklerbibliothenken gebraucht.
sudo apt-get install libqt4-dev
Danach holt man sich den Quelltext von code.google.com
Entpacken, ein Terminal aufmachen und in das Verzeichnis wechseln
$cd arora
Nun zum Kompilieren:
$qmake
$make
$sudo checkinstall
Fertig!
Marc Shuttleworth hat bekannt gegeben dass Ubuntu 9.04 den Namen "Jounty Jackalope" tragen soll, also so viel wie "Flotter Wolpertinger". Damit ist einerseits die geplante signifikante Reduzierung der Bootzeit gemeint, andereseits die weitere Integration von Webservices in Ubuntu.
Na mal gucken ob das wirklich so flott wird ^^
thx an ubuntuusers.de
Als vor ein paar Tagen die Version 2.0 von Virtualbox rauskam hab ich ja eigentlich darauf gehofft dass Sun das leidige Thema mit dem bridget network endlich gelöst hat.
Denkste, ich konnte also wieder nicht einfach auf bridged umschalten, stattdessen habe ich aber eine Methode entdeckt, die jedenfalls für meine Bescheidenen Zwecke auch bestens geeignet ist:
Man setzt ganz einfach das Folgende Kommando ab und tauscht !!vmname!! mit dem Namen der gewünschten virtuellen Maschine aus. Wichtig ist auch noch den Port anzugeben, der zu der VM umgeleitet werden soll, hier Port 2222.
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/HostPort" 2222
Danach gibt man noch an auf welchem Port die Daten auf der virtuellen Maschine eintreffen sollen, hier Port 22 (ssh).
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/GuestPort" 22
Und zum Schluss noch auf welchem Protokoll gesendet werden soll.
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/Protocol" TCP
Damit hat man auch schon eine Portweiterleitung eingerichtet
Um zu prüfen ob die Konfiguration der VM korrekt vorgenommen wurde hilft dieses Kommando weiter:
$ VBoxManage getextradata !!vmname!! enumerate
Diese Konfiguration lässt sich mit diesem Kommando wieder in den Anfangszustand zurücksetzen:
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/GuestPort"
Um die VM nun per ssh zu erreichen reicht das folgende Kommando:
$ ssh -l !!benutzername!! -p 2222 localhost
Wer jetzt noch besonders Faul ist (wie ich zB.),
der kann noch einen Alias anlegen um direkt über ein Kommando wie zb. ubuntutesting auf die VM zugreifen zu können. Dazu ist folgender Eintrag in der .bashrc notwendig:
$ alias ubuntutesting='ssh -Y -l !!benutzername!! -p 2223 localhost'
Frühliches "Fern-"steuern!
Englisches Original von mydebian