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Testpost mit WpToGo

Jetzt, wo ich mein neues HTC Hero habe, musste ich natürlich direkt mal das Programm WpToGo ausprobieren.

Die Bedienung ist sehr komfortabel und funktioniert tadellos auf dem Hero.

Bildverwaltung und Webgallerieuploads mit F-Spot

Eine der nütlichsten Funktionen von Ubuntu ist das Programm F-Spot. Bei der Standardeinstellung von Ubuntu wird beim Anschluss von Kameras oder Handys der Importassistent von F-Spot geöffnet.

Auf die Bildbearbeitungsfunktionen von F-Spot möchte ich hier nicht genauer eingehen. Viel Interessanter finde ich die Exportfunktionen von F-Spot.

Einfach die Fotos markieren, die hochgeladen werden sollen und auf
Menü -> Foto -> Exportieren nach -> Webgallerie clicken.

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 443 *

Im Exportdialog kann man dann die Gallerie und das entsprechende Album auswählen.
Für meine Gallierie ist die Adresse http://www.mw88.org/bilder.

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 445 *

Und schon sind die Bilder im Web.

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 447 *

Virtualbox und USB

Bisher hat es mich nie gest&öuml;rt dass Virtualbox unter Ubuntu keine USB-Unterstützung in der Standardkonfiguration hat. Da die einzig mir bekannte Methode zur Sicherung meines SE G900 die SE-PC-Suite für Windows vorraussetzt, musste ich mich auch mit diesem Thema beschäftigen.

Die Lösung war beeindruckend einfach, ich musste einfach folgende Zeile in die /etc/fstab eintragen:
none /proc/bus/usb usbfs devgid=XXX,devmode=664 0 0

Wobei XXX mit der ID der Gruppe vboxusers zu ersetzen ist.
Die ID lässt sich folgendermaßen rausfinden:

Zuerst öffnet man die Benutzerverwaltung:
Menü -> System -> Systemverwaltung -> Benutzer und Gruppen

Danach auf entsperren clicken und unter “Gruppen Verwalten” die Eigenschaften der Gruppe “vboxusers” betrachten. Beim nächsten Systemstart sollten in Virtualbox alle angeschlossenen USB-Geräte verfügbar sein.

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 437 *

Integration von QT-Anwendungen in Gnome

Lange war die Integration von QT-Programmen in Gnome einfach Grauenhaft! Seit kurzem gibt es aber dafür Abhilfe, nämlich qgtkstyle.

Dabei handelt es sich um eine Bibliothek, die es QT-Programmen erlaubt das GTK-Thema des Benutzers zu verwenden. Somit ist endlich eine fast natlose Integration in Gnome möglich.

Für die ganz faulen habe ich die Bibliothek für Ubuntu 8.10 compiliert.

Vorher:

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 412 *

Nachher:

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 414 *

Downloads:
32 Bit Ubuntu 8.10
64 Bit Ubuntu 8.10
Skript zum Selbstcompilieren

thx an Linuxtechie

Ubuntu 8.10

Da es nichtmal mehr 2 Wochen bis zur Veröffentlichung von Ubuntu 8.10 sind, habe ich mir mal die Mühe gemacht es auf meinem Desktoprechner zu installieren.

Was mir als erstes aufgefallen ist, ist der verbesserte Installer, welcher noch ein wenig übersichtlicher für Anfänger ist. Auch die Tabfunktionalität von Nautilus, der runumverbesserte Netzwerkmanager und Bulletproof-X sind sehr lobenswert.

Danach sind mir allerdings gleich ein paar Dinge aufgefallen, die mir nicht so gut gefallen haben:

-Das immernoch altbackene Standardtheme
-Keines der speziell für 9.10 von der Community entworfene Theme wird mitgeliefert
-Der Netzwerkmanager legt bei mir anscheinend willkürlich neue Interfaces an!!!
-Stellt man die Visuellen Effekte auf “Extra”, sind manche Programme halbtransparent,
die meisten aber nicht, sehr inkonsequent!

Letztendlich bleibt zu hoffen dass bis zum Ende der Betaphase noch etwas an Ubuntu 9.10 getan wird, sonst muss ich mir die Frage stellen ob ich von Hardy (welches außgezeichnet funktioniert) überhaupt auf den Steinbock upgraden werde oder lieber auf Ubuntu 9.04 warte!

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 403 *

Standardtheme mit Inkonsequenter Transparenz

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 405 *

Neues Theme mit Inkonsequenter Transparenz

Drucker im LAN freigeben

Es passiert zwar recht selten dass ich etwas drucke aber jedes mal musste ich bisher an den Rechner meiner Mutter und mich damit rumärgern! Vor kurzem konnte ich meine Mutter jedoch auf Ubuntu 8.04 migrieren.

Deswegen bot sich die Möglichkeit an, den Drucker über das LAN freizugeben.

Unter System/Systemverwaltung/Drucken müssen auf dem Rechner, an dem der Drucker hängt folgende Einstellungen vorgenommen werden:

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 391 *

Danach sollte noch an dem Drucker geprüft werden ob der Haken bei freigegeben gesetzt ist.

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 395 *

Jezt kann man in den Druckereinstellungen des eigenen Rechners den Haken bei “Freigegebene Drucker anderer Systeme anzeigen” setzen und wenige Augenblicke später sollte der Drucker erscheinen.

Schließlich klickt man noch auf “Gehe zu Server” (komisch übersetzt -,-) und der Drucker ist einsatzbereit.

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 397 *

Bacula einrichten “leicht” gemacht

Bacula ist ein professionelles Backupprogramm für Unix. Es kann ganze Serverfarmen sichern, eignet sich aber auch für den Heimgebrauch gut geeignet. Bacula kann jedes Unixoide Betriebssystem und sogar jedes Windows (ab Win98) sichern.

1. Installation:
Als erstes Öffnet man Synaptic und sucht nach Bacula, ich habe Bacula mit folgenden Paketen installiert:
bacula, bacula-client, bacula-common, bacula-console, bacula-director-common, bacula-director-sqlite3, bacula-fd, bacula-sd, bacula-sd-sqlite3, bacula-server
Wichtig ist Bacula mit den sqlite Komponenten auszuwählen wenn man sich nicht mit MySQL rumschlagen will. Sqlite ist eine abgespeckte Datenbank, völlig ausreichend für Bacula.

2.Konfiguration:
Der Storage Daemon Schreibt die Backupdaten auf die Festplatte/Bandrobotter etc.

Die Konfigurationsdateien von Bacula liegen unter
/etc/bacula
Unter diesem Verzeichnis liegen folgende Dateien:
$ ls -l
insgesamt 32
-rw-r----- 1 root bacula 8678 2008-10-04 00:22 bacula-dir.conf
-rw-r----- 1 root root 1024 2008-10-04 00:22 bacula-fd.conf
-rw-r----- 1 bacula bacula 6505 2008-10-04 00:22 bacula-sd.conf
-rw-r----- 1 root bacula 178 2008-10-04 00:22 bconsole.conf
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2008-10-04 00:22 scripts

- bacula-dir.conf Konfig für den Chef, der alles überwacht.
- bacula-fd.conf Konfig für den Daemon, der von den Clients Dateien zieht.
- bacula-sd.conf Konfig für den Daemon, der die Daten auf die Festplatte schreibt.
- bconsole.conf Konfig für die Bacula-Konsole über die man Bacula steuert.
- Der Ordner scripts ist für die Grundkonfiguration nicht von Bedeutung.

2.1 Konfiguration des Storage Daemons:
Das einzige was hier angepasst werden muss ist Archive Device.
Device {
Name = FileStorage
Media Type = File
Archive Device = /media/Backup
LabelMedia = yes; # lets Bacula label unlabeled media
Random Access = Yes;
AutomaticMount = yes; # when device opened, read it
RemovableMedia = no;
AlwaysOpen = no;
}

2.2 Konfiguration des File-Daemons:
Auf jedem Client muss ein solcher Filedaemon angelegt werden:
FileDaemon { # this is me
Name = mw88-desktop-fd
FDport = 9102 # where we listen for the director
WorkingDirectory = /var/lib/bacula
Pid Directory = /var/run/bacula
Maximum Concurrent Jobs = 20
FDAddress = 127.0.0.1
}

Wichtig ist dass Name, Port und FDAddress in der bacula-fd.conf auf dem Client und in der bacula-dir.conf auf dem Server gleich sind.

2.3 Konfiguration des Bacula-Directors
Der Bacula-Director ist das Herzstück von Bacula, er koordiniert alle Daemons und steuert die Backups.

Für jeden Client muss eine Jobdefinition angelegt werden, über die man später das Backup starten kann.
JobDefs {
Name = "Backupserver sichern"
Type = Backup
Level = Incremental
Client = mw88-desktop-fd
FileSet = "Full Set"
Schedule = "WeeklyCycle"
Storage = File
Messages = Standard
Pool = Default
Priority = 10
}

Name und Client müssen entsprechend angepasst werden, wenn keine automatischen Backups gewollt sind, muss Schedule rausgelöscht bzw mit einem vorangestellten # auskommentiert werden.

Damit man auch zurückspielen kann, muss noch ein Restorejob angelegt werden. Es reicht wenn nur ein solcher Job definiert ist, da man in der bconsole vor außführen des Jobs den Client austauschen kann.Job {
Name = "Restore Files"
Type = Restore
Client=mw88-desktop-fd
FileSet="Full Set"
Storage = File
Pool = Default
Messages = Standard
Where = /media/Backup/Wiederhergestellt
}

Where gibt an wohin die Daten wiederhergestellt werden sollen.

Sollen die Clients jede Nacht gesichert werden, muss jeweils ein Job angelegt werden.
Job {
Name = "Client1"
JobDefs = "DefaultJob"
Write Bootstrap = "/var/lib/bacula/Client1.bsr"
}

Name und Bootstrap müssen hier angepasst werden.

Für jeden Client muss ein FileSet definiert werden, das angibt was gesichert werden soll und welche Verzeichnisse/Dateien nicht mit einbezogen werden sollen.FileSet {
Name = "Full Set"
Include {
Options {
signature = MD5
}
File = /etc
File = /home/mw88
}
Exclude {
File = /home/mw88/.gvfs
File = /home/mw88/.wine/drive_c/windows/temp
}
}

Hier muss für jeden Client ein Gegenstück zu dem Filedaemon, der auf dem Client läuft, definiert werden.
Client {
Name = mw88-desktop-fd
Address = mw88-desktop
FDPort = 9102
Catalog = MyCatalog
Password = "Passwort" # password for FileDaemon
File Retention = 30 days # 30 days
Job Retention = 6 months # six months
AutoPrune = yes # Prune expired Jobs/Files
}

Wenn der Storage-Daemon auf dem gleichen Rechner laufen soll wie der Director, muss unter dem Punkt Storage nichts verändert werden. Alternativ lassen sich hier auch Bandrobotter oder DVD-Brenner als Sicherungsmedium eintragen.

Will man keine Automatischen Backups muss man die Schedule Punkte mit # auskommentieren, ansonsten müssen hier Datum und Uhrzeit angepasst werden.

2.4 Konfiguration der Bconsole
Die Bconsole ist das Interface, über dass Bacula gesteuert wird. Sie kann direkt auf dem Backupserver und auf einem entfernten Rechner ausgeführt werden. Dazu muss auf dem jeweiligen Rechner die Bconsole installiert sein und die bconsole.conf entsprechend angepasst werden.

Abschließend müssen die Dienste noch neugestartet werden./etc/init.d/bacula-director restart
/etc/init.d/bacula-fd restart
/etc/init.d/bacula-sd restart

Sollten sich in der Konfigurationsdatei Fehler eingeschlichen haben, werden die Skripte darauf hinweisen.

Damit ist die Konfiguration abgeschlossen, auf die Bediehnung geh ich im nächsten Post ein.

Wozu Chrome wenns auch Arora gibt?

Zur Zeit sind ja alle übermäßig begeistert von Google Chrome, dass dabei jedoch jede Menge persönliche Daten an Google gesendet werden, scheint keinen zu jucken.

Dabei gibt es doch auch freie Alternativen, die auf WebKit beruhen, so zum Beispiel Arora. Mittlerweile ist Arora auch in Binärform erhältlich aber trotzdem schadet es nicht auch mal wieder was selbst zu kompilieren;-)

Als erstes braucht man die üblichen pakete zum kompilieren.
sudo apt-get install build-essential

Zu empfehlen ist auch das paket checkinstall, da sich ein als Debianpaket intalliertes Programm leichter entfernen lässt.
sudo apt-get install checkinstall

Da Arora mit QT4 arbeitet, werden noch die entsprechenden Entwicklerbibliothenken gebraucht.
sudo apt-get install libqt4-dev

Danach holt man sich den Quelltext von code.google.com

Entpacken, ein Terminal aufmachen und in das Verzeichnis wechseln
$cd arora

Nun zum Kompilieren:
$qmake
$make
$sudo checkinstall

Fertig!

VirtualBox 2.0 Netzwerk-Bridge

Als vor ein paar Tagen die Version 2.0 von Virtualbox rauskam hab ich ja eigentlich darauf gehofft dass Sun das leidige Thema mit dem bridget network endlich gelöst hat.

Denkste, ich konnte also wieder nicht einfach auf bridged umschalten, stattdessen habe ich aber eine Methode entdeckt, die jedenfalls für meine Bescheidenen Zwecke auch bestens geeignet ist:

Man setzt ganz einfach das Folgende Kommando ab und tauscht !!vmname!! mit dem Namen der gewünschten virtuellen Maschine aus. Wichtig ist auch noch den Port anzugeben, der zu der VM umgeleitet werden soll, hier Port 2222.
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/HostPort" 2222

Danach gibt man noch an auf welchem Port die Daten auf der virtuellen Maschine eintreffen sollen, hier Port 22 (ssh).
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/GuestPort" 22

Und zum Schluss noch auf welchem Protokoll gesendet werden soll.
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/Protocol" TCP

Damit hat man auch schon eine Portweiterleitung eingerichtet ;-)
Um zu prüfen ob die Konfiguration der VM korrekt vorgenommen wurde hilft dieses Kommando weiter:
$ VBoxManage getextradata !!vmname!! enumerate

Diese Konfiguration lässt sich mit diesem Kommando wieder in den Anfangszustand zurücksetzen:
$ VBoxManage setextradata !!vmname!! "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/GuestPort"

Um die VM nun per ssh zu erreichen reicht das folgende Kommando:
$ ssh -l !!benutzername!! -p 2222 localhost

Wer jetzt noch besonders Faul ist (wie ich zB.),
der kann noch einen Alias anlegen um direkt über ein Kommando wie zb. ubuntutesting auf die VM zugreifen zu können. Dazu ist folgender Eintrag in der .bashrc notwendig:
$ alias ubuntutesting='ssh -Y -l !!benutzername!! -p 2223 localhost'

Frühliches “Fern-”steuern!

Englisches Original von mydebian

Das ewige Grauen hat ein Ende

Nachdem mir mein Chef vor etwa 2 Monaten gezeigt hat wie ich mit unserem Backupserver (Opensolaris mit Bacula) umgehen muss, ging natürlich nach etwa 4 Wochen garnichts mehr!

(Ich war nicht schuld! ^^)
Es lag am Netzteil, das hats anscheinend durchgehauen und weils so schön war hats das Mainboard gleich mit weggerissen…

Also hieß es Ersatzteile bestellen, beim ausbauen der alten Teile fiel mir allerdings auf dass garkeine CPU in dem Board steckte! Also Lüfter umgedreht und mal schön über den alten AMD 939er Socket geärgert.

OK, wäre halb so wild gewesen, wenn die CPU nicht wie verschweißt an dem dämlichen Kühler gehangen wäre. Nach einigen Rechergen und ungläubigen Kopfschütteln habe ich dann die Methode ausprobiert, die ich zufälligerweise bei gulli.com gefunden habe, nämlich den Kühler samt CPU in eine Plastiktüte und rein in einen Gefrierschrank für ein paar Stunden.

Zu meiner Überraschung hat der Trick tatsächlich geklappt und nachdem die CPU sich wieder auf raumtemperatur erwärmt hatte konnte ich die auch wieder einbauen. Blöd war nur, dass ich auf alles beim Kauf des Mainboards geachtet habe, bis auch die Tatsache dass in dem Server Gehäuse 3 Riesenlüfter Ihre Arbeit verrichten, auf dem Mainboard aber nur ein Lüfteranschluss war. Also ab zu Conrad und ein paar Adapter gekauft, funzt.

Soviel zur Hardware, jetzt kommt der spaßige Teil!

Nachdem das Mainboard einen anderen Chipsatz als das alte hatte, wollte es nichtmehr so richtig starten, also einfach eine neue Installation drüberbügeln dachte ich.

OK, Solaris installiert, relativ einfach, aber dann kam die Schwerstarbeit!

El Cheffe hat auf dem Solaris ein ZPool betrieben (Softwareraid mit ZFS als Dateisystem), er meinte das könnte ich einfach mit zpool import importieren. Naja, nach zpool import erwartet die Kommandozeile noch die physischen Medien, die importiert werden sollen.

Cheffe meinte das könnte man ganz einfach mit fdisk -l rauskriegen, denkste. Nachdem ich von diesem eigenwilligen System die Schnauze voll hatte, habe ich im Bios einfach den Raidcontroller aktiviert und ein aktuelles Debian auf der Maschine installiert.

Das Debian hatte allerdings Probleme das Fake-Raid zu erkennen und meinte es verfügte über eine Kapazität von gerade mal 500gb! (real etwa 1,4tb mit Raid 5!)

Also wieder ins Bios und das Fake-Raid abstellen, dummerweise erkannte das Debian anscheinend nur die erste SATA-Platte und alle anderen garnicht. Auch eine Neuinstallation brachte keinen Erfolg.

Dann kam mir die Idee, das Ubuntu wegen seiner guten Hardwareerkennung hier bessere Ergebnisse erziehlen könnte. Also ein Ubuntu auf die Platte und gucken was er treibt.

Während ich also das wiki von ubuntuusers.de nach raid durchsuche, fällt mir ein Eintrag über lvm auf.
Die Erkenntnis aus dem Eintrag war dass ich praktisch alle Vorteile des ZPools auch unter Ubuntu mit einem Linuxeigenen Softwareraid nutzen konnte.

Also ganz einfach mit madm ein Softwareraid angelegt, das unter /backup gemountet wird und mit mkfs als ext3 formatiert.

Danach folgte die Installation von Bacula, recht einfach per apt-get install bacula, allerdings habe ich hier wieder den Fehler gemacht die gleiche Datenbank wie bei Solaris zu installieren (mysql).

MySQL braucht User und Berechtigungen, die alle in den Konfigs von Bacula eingetragen werden müssen. Nachdem das nach einigen versuchen immernochnicht geklappt hat, hab ich mysql wieder gekillt und hab die Datenbank mitinstalliert, die von Bacula empfohlen wurde, sqlite.

Der Rest war schon fast ein Kinderspiel, nurnoch die Jobs und Storages aus den Sicherrungsdateien der originalen Konfiguration rauskopiert und leicht angepasst und “schon” lief Bacula.

Zwischenzeitlich hatte ich noch ein kleines Problemchen mit dem DNS aber das war schnell gelöst.

Aber jetzt kommt eigentlich erst der Hammer: Die Backupmaschine läuft eigentlich nur als zusätzliche Sicherung zu dem Bandroboter und der TimeMachine auf dem Macserver, die beide jeweils die ganzen Clients absichern!