Oft kommt es vor, dass man von einem anderen Ort auf bestimmte Dienste des eigenen Servers zugreifen möchte.
Eine Möglichkeit dazu ist ein VPN-Dienst wie z.B. OpenVPN. Das hat allerdings den Nachteil, dass auf dem Rechner von dem aus man sich verbinden möchte auch der entsprechende Client installiert sein muss.
Die andere Möglichkeit ist es eine Website, die die entsprechenden Dienste per Weboberfläche zur Verfügung stellt.
Um das zu realisieren benötigt man einen Webserver wie z.B: Apache.
Diesen Installiert man ganz einfach über
sudo apt-get install apache2
Anscheinend werden die Rechte des Rootverzeichnis des Webservers in der aktuellen Ubuntuversion nicht richtig gesetzt, daher sollte man noch folgenden Befehl ausführen:
chown -r www-data:www-data /var/www
Gegebenenfalls muss man noch das entsprechende PHP-Plugin aktivieren (hier PHP4)
sudo a2enmod php4
Nun muss man noch das Verzeichnis von phpVirtualBox in die Apache Konfiguration aufgenommen werden, dazu erstellt man folgenden Eintrag in der Datei /etc/apache2/sites-available/default:
Alias /virtualbox"/var/www/virtualbox"
<directory var/virtualbox/www>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride none
Order allow,deny
allow from all
#authentification
AuthType Digest
AuthName "virtualbox"
AuthUserFile /var/www/virtualbox/.htpasswd
require valid-user
</directory>
Dieser Eintrag bewirkt unter anderem, dass ein Passwort beim betreten der Seite abgefragt wird. Dies ist empfehlenswert, da phpVirtualBox noch über keine eigene Benutzerauthentifizierung verfügt. Das Passwort kann man folgendermaßen vergeben:
htdigest -c .digest virtualbox Benutzername
Anschließend kann man die Zip-Datei von hier nach /var/www/virtualbox entpacken und ebenfalls die nötigen Benutzerrechte setzen:
chown -r www-data:www-data /var/www
Um via phpVirtualBox auf VirtualBox zugeifen zu können muss folgender Dienst gestartet werden:
su vboxuser -c '/usr/bin/vboxwebsrv -b --logfile /dev/null >/dev/null'
Dieser Dienst kann Beispielsweise durch ein Init-Skript automatisch gestartet werden…
Auserdem muss die Konfigurationsdatei namens 'config.php' angepasst werden.
Wichtig sind hier folgende Eintragungen:
# Benutzer mit dem sich phpVirtualBox mit VirtualBox verbinden soll
const username = 'vboxuser';
const password = 'passwort';
# Server und Port auf den sich phpVirtualBox verbinden soll
const location = 'http://localhost:18083/';
Anschließend ist phpVirtualBox über http://servername/virtualbox erreichbar und verlangt zur betrachtung ein Passwort.
Hat man mehrere solcher Dienste kann man sie über eine einfache Website z.B. mit iFrames sehr einfach zugänglich machen, beispielsweise so:

Einer der größten Vorteile von Ubuntu ist die einfache Treiberinstallation. Allerdings sind die Paketierten Grafiktreiber unter Ubuntu nicht die aktuellsten, bei Ubuntu 8.10 ist im Moment der Treiber 177.x verfügbar, auf der Nvidia Website der Treiber 180.22.
Oft wird die Performance durch neue Treiber verbessert, deswegen lohnt sich das manuelle installieren. Dabei entsteht allerdings ein großer Nachteil. Nach einem Kernelupdate muss der Treiber neu installiert werden, da für den Grafiktreiber bei der Installation ein Modul passend auf den Kernel kompiliert wird. Natürlich gibt es auch für das Problem eine Lösung.
Vorbereitung:
Zum installieren des Nvidia Treibers braucht man einen Compiler.
Mit dem Paket build-essential sollte alles abgedeckt sein.
Dieses Skript wird benötigt
Als erstes muss ein Verzeichnis für Skripte angelegt werden, die nach einer Kernelinstallation ausgeführt werden. Anschließend wird das Skript installiert.
sudo mkdir -p /etc/kernel/postinst.d
sudo install update-nvidia /etc/kernel/postinst.d
Installation des Treibers:
Den Treiber von Nvidia herunterladen und nach /usr/src verschieben, anschließend ausfürhbar machen
sudo mv NVIDIA-Linux-x86_64-180.22-pkg2.run /usr/src/.
sudo chmod +x /usr/src/NVIDIA-Linux-x86_64-180.22-pkg2.run
Damit man nicht jedes mal wenn man einen neuen Treiber installiert das Skript anpassen muss, wird ein Symlink auf den Treiber gesetzt.
sudo ln -s /usr/src/NVIDIA-Linux-x86_64-180.22-pkg2.run /usr/src/nvidia-driver
Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind sollte man alle Programme schließen und die Grafik abschießen
sudo killall gdm
Anschließend installiert man den Treiber auf Kommandozeile
sudo /usr/src/nvidia-driver
Nachdem die Installation abgeschlossen wurde, startet man Anschließend die Grafik neu
sudo gdm
Beim nächsten Kernelupdate gibt es nun keine Probleme mehr!
Die Schritte ab "Installation des Treibers" müssen bei jeder Grafiktreiber Installation durchgeführt werden.
Eine der nütlichsten Funktionen von Ubuntu ist das Programm F-Spot. Bei der Standardeinstellung von Ubuntu wird beim Anschluss von Kameras oder Handys der Importassistent von F-Spot geöffnet.
Auf die Bildbearbeitungsfunktionen von F-Spot möchte ich hier nicht genauer eingehen. Viel Interessanter finde ich die Exportfunktionen von F-Spot.
Einfach die Fotos markieren, die hochgeladen werden sollen und auf
Menü -> Foto -> Exportieren nach -> Webgallerie clicken.

Im Exportdialog kann man dann die Gallerie und das entsprechende Album auswählen.
Für meine Gallierie ist die Adresse http://www.mw88.org/bilder.

Seit der Aktualisierung auf Ubuntu 8.10 funktionierte die bisherige Prozessortaktung mit eeecontrol -cpufreq, welche ich mir auf einen Shortcut gelegt hatte nichtmehr.
Nach einigen Rechergen im Internet bin ich dann auf eine Möglichkeit gestoßen, den Takt bei Einstecken des Netzteils automatisch hoch bzw. beim Ausstecken automatisch runter zu takten.
Benötigt wird ein Prozessor, der CPU-Scaling unterstützt und ein aktueller Linuxkernel. Ich verwende den eeepc-lean Kernel von array.org
Einfach das Skript hier herunterladen, das Skript ausführbar machen
chmod +x EEE-Takten.sh
Und dann natürlich ausführen
./EEE-Takten.sh
Anschließend fügt man noch das Prozessorüberwachungsapplet dem Panel hinzu und nach einem Neustart ist alles bereit für die Prozessortaktung.
Hat man alles richtig gemacht, sieht das folgendermaßen aus:
Lange war die Integration von QT-Programmen in Gnome einfach Grauenhaft! Seit kurzem gibt es aber dafür Abhilfe, nämlich qgtkstyle.
Dabei handelt es sich um eine Bibliothek, die es QT-Programmen erlaubt das GTK-Thema des Benutzers zu verwenden. Somit ist endlich eine fast natlose Integration in Gnome möglich.
Für die ganz faulen habe ich die Bibliothek für Ubuntu 8.10 compiliert.
Downloads:
32 Bit Ubuntu 8.10
64 Bit Ubuntu 8.10
Skript zum Selbstcompilieren
thx an Linuxtechie
Da es nichtmal mehr 2 Wochen bis zur Veröffentlichung von Ubuntu 8.10 sind, habe ich mir mal die Mühe gemacht es auf meinem Desktoprechner zu installieren.
Was mir als erstes aufgefallen ist, ist der verbesserte Installer, welcher noch ein wenig übersichtlicher für Anfänger ist. Auch die Tabfunktionalität von Nautilus, der runumverbesserte Netzwerkmanager und Bulletproof-X sind sehr lobenswert.
Danach sind mir allerdings gleich ein paar Dinge aufgefallen, die mir nicht so gut gefallen haben:
-Das immernoch altbackene Standardtheme
-Keines der speziell für 9.10 von der Community entworfene Theme wird mitgeliefert
-Der Netzwerkmanager legt bei mir anscheinend willkürlich neue Interfaces an!!!
-Stellt man die Visuellen Effekte auf "Extra", sind manche Programme halbtransparent, die meisten aber nicht, sehr inkonsequent!
Letztendlich bleibt zu hoffen dass bis zum Ende der Betaphase noch etwas an Ubuntu 9.10 getan wird, sonst muss ich mir die Frage stellen ob ich von Hardy (welches außgezeichnet funktioniert) überhaupt auf den Steinbock upgraden werde oder lieber auf Ubuntu 9.04 warte!