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	<title>mw88.org &#187; unix</title>
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	<description>Metal, Nerdthemen und andere Krankheiten</description>
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		<title>Bacula einrichten &#8220;leicht&#8221; gemacht</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 12:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mw88</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[backup]]></category>
		<category><![CDATA[bacula]]></category>
		<category><![CDATA[unix]]></category>
		<category><![CDATA[windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Bacula ist ein professionelles Backupprogramm f&#252;r Unix. Es kann ganze Serverfarmen sichern, eignet sich aber auch f&#252;r den Heimgebrauch gut geeignet. Bacula kann jedes Unixoide Betriebssystem und sogar jedes Windows (ab Win98) sichern. 1. Installation: Als erstes &#214;ffnet man Synaptic und sucht nach Bacula, ich habe Bacula mit folgenden Paketen installiert: bacula, bacula-client, bacula-common, bacula-console, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bacula ist ein professionelles Backupprogramm f&uuml;r Unix. Es kann ganze Serverfarmen sichern, eignet sich aber auch f&uuml;r den Heimgebrauch gut geeignet. Bacula kann jedes Unixoide Betriebssystem und sogar jedes Windows (ab Win98) sichern.</p>
<p><strong>1. Installation:</strong><br />
	Als erstes &Ouml;ffnet man Synaptic und sucht nach Bacula, ich habe Bacula mit folgenden Paketen installiert:<br />
	<code>bacula, bacula-client, bacula-common, bacula-console, bacula-director-common, bacula-director-sqlite3, bacula-fd, bacula-sd, bacula-sd-sqlite3, bacula-server</code><br />
	Wichtig ist Bacula mit den sqlite Komponenten auszuw&auml;hlen wenn man sich nicht mit MySQL rumschlagen will. Sqlite ist eine abgespeckte Datenbank, v&ouml;llig ausreichend f&uuml;r Bacula.</p>
<p><strong>2.Konfiguration:</strong><br />
	Der Storage Daemon Schreibt die Backupdaten auf die Festplatte/Bandrobotter etc.</p>
<p>Die Konfigurationsdateien von Bacula liegen unter<br />
	<code>/etc/bacula</code><br />
	Unter diesem Verzeichnis liegen folgende Dateien:<br />
	<code>$ ls -l<br />
	insgesamt 32<br />
	-rw-r----- 1 root bacula 8678 2008-10-04 00:22 bacula-dir.conf<br />
	-rw-r----- 1 root root 1024 2008-10-04 00:22 bacula-fd.conf<br />
	-rw-r----- 1 bacula bacula 6505 2008-10-04 00:22 bacula-sd.conf<br />
	-rw-r----- 1 root bacula 178 2008-10-04 00:22 bconsole.conf<br />
	drwxr-xr-x 2 root root 4096 2008-10-04 00:22 scripts<br />
	</code><br />
	- <strong>bacula-dir.conf</strong> Konfig f&uuml;r den Chef, der alles &uuml;berwacht.<br />
	- <strong>bacula-fd.conf</strong> Konfig f&uuml;r den Daemon, der von den Clients Dateien zieht.<br />
	- <strong>bacula-sd.conf</strong> Konfig f&uuml;r den Daemon, der die Daten auf die Festplatte schreibt.<br />
	- <strong>bconsole.conf</strong> Konfig f&uuml;r die Bacula-Konsole &uuml;ber die man Bacula steuert.<br />
	- Der Ordner <strong>scripts</strong> ist f&uuml;r die Grundkonfiguration nicht von Bedeutung.</p>
<p><strong>2.1 Konfiguration des Storage Daemons:</strong><br />
	Das einzige was hier angepasst werden muss ist Archive Device.<br />
	<code>Device {<br />
	Name = FileStorage<br />
	Media Type = File<br />
	Archive Device = /media/Backup<br />
	LabelMedia = yes; # lets Bacula label unlabeled media<br />
	Random Access = Yes;<br />
	AutomaticMount = yes; # when device opened, read it<br />
	RemovableMedia = no;<br />
	AlwaysOpen = no;<br />
	}<br />
	</code></p>
<p><strong>2.2 Konfiguration des File-Daemons:</strong><br />
	Auf jedem Client muss ein solcher Filedaemon angelegt werden:<br />
	<code>FileDaemon { # this is me<br />
	Name = mw88-desktop-fd<br />
	FDport = 9102 # where we listen for the director<br />
	WorkingDirectory = /var/lib/bacula<br />
	Pid Directory = /var/run/bacula<br />
	Maximum Concurrent Jobs = 20<br />
	FDAddress = 127.0.0.1<br />
	}<br />
	</code><br />
	Wichtig ist dass Name, Port und FDAddress in der bacula-fd.conf auf dem Client und in der bacula-dir.conf auf dem Server gleich sind.</p>
<p><strong>2.3 Konfiguration des Bacula-Directors</strong><br />
	Der Bacula-Director ist das Herzst&uuml;ck von Bacula, er koordiniert alle Daemons und steuert die Backups.</p>
<p>F&uuml;r jeden Client muss eine Jobdefinition angelegt werden, &uuml;ber die man sp&auml;ter das Backup starten kann.<br />
	<code>JobDefs {<br />
	Name = &quot;Backupserver sichern&quot;<br />
	Type = Backup<br />
	Level = Incremental<br />
	Client = mw88-desktop-fd<br />
	FileSet = &quot;Full Set&quot;<br />
	Schedule = &quot;WeeklyCycle&quot;<br />
	Storage = File<br />
	Messages = Standard<br />
	Pool = Default<br />
	Priority = 10<br />
	}</code><br />
	Name und Client m&uuml;ssen entsprechend angepasst werden, wenn keine automatischen Backups gewollt sind, muss Schedule rausgel&ouml;scht bzw mit einem vorangestellten # auskommentiert werden.</p>
<p>Damit man auch zur&uuml;ckspielen kann, muss noch ein Restorejob angelegt werden. Es reicht wenn nur ein solcher Job definiert ist, da man in der bconsole vor au&szlig;f&uuml;hren des Jobs den Client austauschen kann.<code>Job {<br />
	Name = &quot;Restore Files&quot;<br />
	Type = Restore<br />
	Client=mw88-desktop-fd<br />
	FileSet=&quot;Full Set&quot;<br />
	Storage = File<br />
	Pool = Default<br />
	Messages = Standard<br />
	Where = /media/Backup/Wiederhergestellt<br />
	}</code><br />
	Where gibt an wohin die Daten wiederhergestellt werden sollen.</p>
<p>Sollen die Clients jede Nacht gesichert werden, muss jeweils ein Job angelegt werden.<br />
	<code>Job {<br />
	Name = &quot;Client1&quot;<br />
	JobDefs = &quot;DefaultJob&quot;<br />
	Write Bootstrap = &quot;/var/lib/bacula/Client1.bsr&quot;<br />
	}</code><br />
	Name und Bootstrap m&uuml;ssen hier angepasst werden.</p>
<p>F&uuml;r jeden Client muss ein FileSet definiert werden, das angibt was gesichert werden soll und welche Verzeichnisse/Dateien nicht mit einbezogen werden sollen.<code>FileSet {<br />
	Name = &quot;Full Set&quot;<br />
	Include {<br />
	Options {<br />
	signature = MD5<br />
	}<br />
	File = /etc<br />
	File = /home/mw88<br />
	}<br />
	Exclude {<br />
	File = /home/mw88/.gvfs<br />
	File = /home/mw88/.wine/drive_c/windows/temp<br />
	}<br />
	}</code></p>
<p>Hier muss f&uuml;r jeden Client ein Gegenst&uuml;ck zu dem Filedaemon, der auf dem Client l&auml;uft, definiert werden.<br />
	<code>Client {<br />
	Name = mw88-desktop-fd<br />
	Address = mw88-desktop<br />
	FDPort = 9102<br />
	Catalog = MyCatalog<br />
	Password = &quot;Passwort&quot; # password for FileDaemon<br />
	File Retention = 30 days # 30 days<br />
	Job Retention = 6 months # six months<br />
	AutoPrune = yes # Prune expired Jobs/Files<br />
	}</code><br />
	Wenn der Storage-Daemon auf dem gleichen Rechner laufen soll wie der Director, muss unter dem Punkt Storage nichts ver&auml;ndert werden. Alternativ lassen sich hier auch Bandrobotter oder DVD-Brenner als Sicherungsmedium eintragen.</p>
<p>Will man keine Automatischen Backups muss man die Schedule Punkte mit # auskommentieren, ansonsten m&uuml;ssen hier Datum und Uhrzeit angepasst werden.</p>
<p><strong>2.4 Konfiguration der Bconsole</strong><br />
	Die Bconsole ist das Interface, &uuml;ber dass Bacula gesteuert wird. Sie kann direkt auf dem Backupserver und auf einem entfernten Rechner ausgef&uuml;hrt werden. Dazu muss auf dem jeweiligen Rechner die Bconsole installiert sein und die bconsole.conf entsprechend angepasst werden.</p>
<p>Abschlie&szlig;end m&uuml;ssen die Dienste noch neugestartet werden.<code>/etc/init.d/bacula-director restart<br />
	/etc/init.d/bacula-fd restart<br />
	/etc/init.d/bacula-sd restart</code><br />
	Sollten sich in der Konfigurationsdatei Fehler eingeschlichen haben, werden die Skripte darauf hinweisen.</p>
<p>Damit ist die Konfiguration abgeschlossen, auf die Bediehnung geh ich im n&auml;chsten Post ein.</p>
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